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In Homberg (Ohm) können Sie so einiges erleben! Deshalb ist unser Veranstaltungskalender stets auf dem neuesten Stand.

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Sehenswertes in der Kernstadt

Es gibt viel zu entdecken in Homberg, lassen Sie sich überraschen.

Rathaus

Rathaus Homberg
Rathaus Homberg

Das Rathaus ist das beherrschende Haus der historischen Innenstadt. Es wurde im Jahr 1539 in Ständerbauweise auf dem Marktplatz erbaut. Das Haus untergliedert sich in zwei Untergeschosse und drei Obergeschosse unter dem Krüppelwalmdach.

Die Obergeschosse dienten zur Einlagerung von Vorräten (Fruchtspeicher). Das erste Untergeschoss war Markthalle und Kontor. Das darüber liegende Geschoss wurde als Sitzungssaal, Ratssaal und Ballsaal genutzt. Zeitweilig verhandelte hier auch das Stadt- und Landgericht. Unter dem Rathaus wurde 1554 ein Weinkeller in den Hang gebaut.

1965 wurde das Rathaus vor dem Abriss gerettet und erfuhr eine grundlegende Renovierung mit Freilegung des Fachwerks. Heute ist es Sitz der Stadtverwaltung.

Marktplatz

Marktbrunnen
Marktbrunnen

Zum ersten Mal wurde der Marktplatz im Jahr 1285 erwähnt. Ursprünglich trug er ein Pflaster aus Buckelquadern. Im Jahr 1551 erteilte Landgraf Philipp Homberg das Marktrecht.

Der Marktbrunnen mit dem Hessischen Löwen, auch „Kompf“ genannt, wurde 1828 umgestaltet und in die heutige Form gebracht.

Homberger Apotheke

Apotheke
Apotheke

Dieser Fachwerkbau wurde in Formen der Spätrenaissance in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtet und beherbergte von 1715 bis 1969 die Homberger Apotheke.

Heute befinden sich darin Büros der Stadtverwaltung und eine Rechtsanwalts- und Notariatskanzlei.

Stadtwirtshaus

Apotheke und Wirtshaus
Apotheke und Wirtshaus

Die Stadt Homberg besaß seit 1671 das Privileg zum alleinigen Wein- und Branntweinausschank. Sie verpachtete das zugleich als Herberge dienende Wirtshaus jeweils für mehrere Jahre an einen Homberger Bürger. Die Ware zum Ausschank erhielt der Pächter vom städtischen Weinmeister.

Noch im 19. Jahrhundert befand sich in dem bereits vor dem Jahr 1700 erbauten Fachwerkhaus eine Gastwirtschaft mit Metzgerei und Gastzimmer.

Stadtkirche

Stadtkirche
Stadtkirche

Erbaut wurde die Stadtkirche um 1220 als flachgedeckte, dreischiffige romanische Pfeilerbasilika. Das ursprüngliche Chorquadrat mit Apsis wurde in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts durch einen wesentlich größeren Chor ersetzt.

Von 1479 bis 1491 wurde das Langhaus eingewölbt und später alle drei Schiffe unter einem gemeinsamen, lang herabgezogenen Dach zusammengefasst. Gründliche Restaurierungen wurden in den Jahren 1931/32 und 1962 durchgeführt.

Friedhofskapelle

Friedhofskapelle
Friedhofskapelle

Nachdem die Begräbnisstätte im Jahr 1563 vom ursprünglichen Friedhof an der Kirche hierher verlegt wurde, wird erstmals 1583 die Totenkapelle erwähnt, in der die Leichenpredigten gehalten wurden.

Der spätgotische Fachwerkbau mit schlankem Türmchen und altem Friedhofsportal wurde in den Jahren 1958 und 1982 renoviert.

Altes Brauhaus

Brauhaus
Brauhaus

Ursprünglich handelt es sich bei diesem Gebäude um ein Wachhaus, das im 13. Jahrhundert von außen an die Stadtmauer gesetzt wurde. Später erfolgte der Umbau zum Brauhaus. 1581 wird es als neues Brauhaus urkundlich erwähnt. Von der Stadt angestellte Braumeister überwachten das Bierbrauen, das von den einzelnen Bürgern vorwiegend für den Eigenverbrauch praktiziert wurde.

Der Brauhausturm ist der einzige, erhaltene Turm der Stadtmauer. Bis ins 18. Jahrhundert hinein diente er als Gefängnis mit Arrestzelle und vorgebauter Wachstube. Im Alten Brauhaus befindet sich heute das Stadtmuseum.

Alte Synagoge

Alte Synagoge
Alte Synagoge

Die ehemalige Synagoge diente von 1839-1935 der jüdischen Gemeinde als Gebets- und Schulhaus. Sie wurde 1989 restauriert und aufgebaut.

Das Homberger Schloss

Schloss
Schloss

Der Schlossberg wurde 1146 erstmals urkundlich erwähnt und trug spätestens um das Jahr 1200 eine Befestigung. Die Ringmauern der rechteckigen Anlage sind größtenteils in alter Höhe erhalten. Der Zugang zum Schlosshof erfolgt durch ein spitzbogiges Burgtor aus dem 13. Jahrhundert mit romanischen Kämpfern. Von den auf dem Schlossgelände ehemals befindlichen Gebäuden des Marstalls und der Schlossscheune ist ebenso wie von dem im 30-jährigen Krieg zerstörten Bergfried nichts mehr erhalten.

Von der eigentlichen Kernburg erhalten geblieben sind lediglich das dreigeschossige Haupthaus in L-Form mit Mauerteilen aus dem 13. Jahrhundert und die sich östlich daneben befindliche Burgkapelle St. Georg, ein spätgotisch veränderter Rechteckbau.

Neben dem über der Stadt thronenden Schloss selbst macht auch der herrliche Weitblick einen Besuch lohnend, den man von dort ins Ohmtal hat.
Im Schlosscafé kann jeden Sonntagnachmittag selbstgebackener Kuchen in historischer Atmosphäre genossen werden.

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