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Wanderer trotzen am letzten Wanderwochenende in Homberg (Ohm) und Amöneburg dem Wetter

Pudelnass von Höingen rund um Deckenbach
Bei sehr viel Regen ließen es sich elf unentwegte Wanderer nicht nehmen, auch an der vorletzten Veranstaltung der Wanderwochen Amöneburg & Homberg (Ohm) teilzunehmen.
Der Geschichte Höingens konnte man noch in einer trockenen Schutzhütte zuhören. Während danach bei ständigem Regen entlang des Waldrandes gewandert wurde, erklärte Wanderführer Bernd Reiß die verschiedenen Nutzungsarten des Waldes. Oberhalb des Ritzenloches, einer feuchten Waldwiese, befand eine große Waldfläche, in der sehr viele große Fichten standen, die fast alle von Borkenkäfern befallen waren. Ohne Baumrinde hoben sie sich deutlich von den wenigen noch gesunden Fichten ab. Der Anblick dieses sterbenden Waldes machte doch alle Wanderer betroffen. Wanderführer Reiß zeigte hier noch die Stelle, an der gegenüber des Ritzenlochs bis Anfang des 15. Jahrhunderts das Dorf Wegmanshausen stand.
Hiernach gelangte man ins Dorfgemeinschaftshaus in Deckenbach, um sich bei einem kräftigen Imbiss erstmal zu stärken und aufzuwärmen. Bei netten Gesprächen verflog die Zeit wie im Nu.
Dann ging es vorbei an den Lamas auf dem Knögelsberg zum Grillplatz am Hochbehälter und vorbei an der Konradshöhe, einer ehemaligen Straußwirtschaft, die idyllisch auf einer Kuppe lag, gelangte man nach ca. vier Stunden wieder in Höingen an. Unterwegs ließen es sich einige Wanderer nicht nehmen, die letzten Wildäpfel von 2019 auf ihren Geschmack hin zu überprüfen.
Die Wanderer fragten sich zum Schluss schon gespannt, welche Veranstaltungen im nächsten Jahr im Rahmen der Wanderwochen Amöneburg & Homberg (Ohm) angeboten werden.
Text Bernd Reiß

Von der Ohäuser Mühle zur Brücker Mühle- Land unter?
Ja, schon - aber mit ortskundigen Gästeführern kein Problem. Birgit Gruß - Stadt Amöneburg lotste die 20 köpfige Wandergruppe sicher und trockenen Fußes von der Ohäuser Mühle in Schweinsberg zur Brücker Mühle am Fuße Amöneburgs.
Und trotz des Dauerregens ergaben sich immer wieder landschaftlich lohnende Blicke auf den reißend strömenden Mühlengraben und die überfluteten Ohmwiesen. In der Ferne erhob sich die Kulisse des Basaltmassivs, auf dem die historische Kernstadt Amöneburgs angesiedelt ist. Dass sich auch die Burg Schweinsberg und der Kreuzwarthügel vor den Toren Rüdigheims auf alten Vulkankegeln erheben, war für den einen oder anderen Teilnehmer der Wanderung „von Mühle zu Mühle“ eine neue Information. Gruß wusste auch weitere Details zur Geologie der Region zu berichten.
Astrid Wetzel - Koordinatorin des NIZA (Naturschutz-Infozentrum Amöneburg) war für die Botanik zuständig. Ihre Mission: 13 Bäume im Winter an ihren Knospen zu erkennen und auch den Blick der Wanderer für die Strukturen der Baumrinden, Wuchstypen und Eigenschaften heimischer Bäume in der Ohmaue zu schärfen. Immerhin ist der Eschen-Erlen-Auwald entlang der Ohm ein Bestandteil des europaweiten Natura 2000 Schutzgebietsnetzes - und als prioritärer Lebensraumtyp besonders schützenswert.
Mit einigen Aktionen für Augen, Ohren und Zunge wurden weitere Baumarten erkundet und mit einem Baumpuzzlewettbewerb (Teamgeist ist alles!) im Hof der Brücker Mühle ging die Knospenwanderung schließlich zu Ende und bescherte den Gewinnern sogar noch ein Proviantpäckchen für die nächste Wanderung.
Übrigens: Es wurden tatsächlich 13 Baumarten gefunden: Gemeine Esche, Silberweide, Schwarzerle, Schwarzpappel, Hängebirke, Stieleiche, Bergahorn, Feldahorn, Spitzahorn, Kastanie, und Winterlinde begleiteten die Wanderer in Tallage; Robinie und Walnuss sind typisch für die Hanglagen Amöneburgs.
Text Dr. Astrid Wetzel

Das Wasser kam während der Wanderung nicht nur von oben herab, © Bernd Reiß
Das Wasser kam während der Wanderung nicht nur von oben herab, © Bernd Reiß
Die elf tapferen Wanderer freuen sich über eine Rast, © Bernd Reiß
Die elf tapferen Wanderer freuen sich über eine Rast, © Bernd Reiß
Viel Wasser an den Mühlen, © Birgit Gruß
Viel Wasser an den Mühlen, © Birgit Gruß
Dr. Astrid Wetzel erläutert unterwegs die Baumarten, © Birgit Gruß
Dr. Astrid Wetzel erläutert unterwegs die Baumarten, © Birgit Gruß

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