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Bauhofmitarbeiter sichern Winterquartier für Fledermäuse

Seit dem Jahr 2013 bereits hat die Stadt Homberg den alten Wasserhochbehälter in Richtung Dannenrod, der in früheren Zeiten der Wassergewinnung über eigene Brunnen diente, der NABU-Gruppe Homberg-Gemünden für die Umsetzung von Ausgleichsmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Dort waren von NABU-Mitgliedern Hängekästen angebracht, Schotter eingetragen und Sicherungsmaßnahmen vorgenommen worden: Arbeiten, die für die neue Nutzung als Winterquartier für Fledermäuse erforderlich waren – und die sich gelohnt haben, denn das neue Quartier wurde von den neuen Bewohnern gut angenommen.
Dies war in den letzten beiden Wintern jedoch leider nicht mehr möglich. Das Wasser, das normalerweise durch das Häuschen fließt und für ein fledermausfreundliches, feuchtes Klima sorgte, hatte sich gestaut: Das Wasserhäuschen stand fast komplett unter Wasser – keine guten Voraussetzungen, um als Winterquartier für Fledermäuse zu dienen!
Der NABU sprach das Thema beim Bauamt der Stadt an und stieß dort auf offene Ohren. Es wurde nicht lange gezögert: Mitarbeiter des Bauhofs überprüften die Zu- und Abflüsse, gruben diese wieder frei und „entwässerten“ das Wasserhäuschen somit. Eine ungewöhnlich lange, armdicke Baumwurzel war in die Verrohrung gewachsen und hatte somit den Abfluss komplett verstopft. Bei einem anschließend stattfindenden gemeinsamen Ortstermin sah man sich die kritischen Stellen im Wasserlauf an und war überrascht über die Wassermengen, die dort trotz der allgemeinen Trockenheit noch immer aus dem Quellgebiet „Roter Berg“ sprudeln.
Der NABU-Vorstand bedankte sich bei den Akteuren des Bauhofs und dem Bauamtsleiter Markus Pfeffer für den schnellen, kompetenten und effektiven Einsatz für den Naturschutz und freut sich auf eine auch künftig gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Bauamtsleiter Markus Pfeffer mit den städtischen Mitarbeitern Carsten Diehl, Nils Hochgrebe und Andreas Purr sowie Karl-Heinz Zobich aus dem Vorstand des NABU Homberg (v.li.) vor dem alten Wasserhochbehälter, der heute Fledermäusen als Winterquartier dient, © Ch. Helm
Bauamtsleiter Markus Pfeffer mit den städtischen Mitarbeitern Carsten Diehl, Nils Hochgrebe und Andreas Purr sowie Karl-Heinz Zobich aus dem Vorstand des NABU Homberg (v.li.) vor dem alten Wasserhochbehälter, der heute Fledermäusen als Winterquartier dient, © Ch. Helm
Bauhofmitarbeiter Nils Hochgrebe mit der entfernten Wurzel, © Ch. Helm
Bauhofmitarbeiter Nils Hochgrebe mit der entfernten Wurzel, © Ch. Helm

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